Beiträge

Neue Welten entdecken

Die Umsetzung der schamanisch erlebten Elemente im Alltag, das beschäftigt viele, die diesen Weg gehen. Bei einer Krafttierreise, einer Begegnung mit der geistigen Führung, einem TrommelTranceTanz, usw., eröffnen sich für uns Welten, die Wissen über unser HeilSein beinhalten. Doch wie dieses Wissen hierher bringen und Schamanismus im Alltag integrieren und leben?

Wissen leben

Ich möchte den Fokus verändern. „Was meint mein Krafttier damit?“ „Was will mir das alles sagen?“ – sind Fragen, in die ich persönlich am liebsten hinein wachse. Denn dann versteht nicht nur mein Verstand die Worte sondern alles an mir versteht den Sinn. Verändern wir den Fokus von verstehen auf leben.

Die Kraft der ersten Male

Vieles was uns auf schamanischen Reisen begegnet, passiert zum ersten Mal in unserem Leben. Diesen ersten Malen liegt eine besondere Kraft inne. Egal was du zum ersten Mal tust – es ist immer irgendwie besonders, aufregend, entdeckend, fühlend, tastend, schmeckend, sehend. Hol dir diese Kraft der ersten Male in deinen Alltag. Damit erschaffst du dir eine Brücke zu deinen inneren Welten. Eine wertvolle Brücke über die Energie fließt. Ein Austausch deiner inneren und äußeren Welt. Über diese Brücke beginnt dein inneres Wissen in dein äußeres Leben zu sickern.

Wissen erleben

Dein Verstand bleibt dabei so gut wie außen vor, das kann er auch gut, denn du bist im sinnlichen Neu-(Er)Leben. Da erlebt er einfach mit und macht viele neue Erfahrungen, die dir gut tun. Wann hast du zum letzten Mal bewusst etwas zum ersten Mal gemacht?

Du musst die Welt nicht neu erfinden

Eine neue Salatkombi – z. B. Feldsalat mit Erdbeeren, öffne deine Sinne beim Genießen. Eine neue Farbe – knallrot oder dunkelgrün, bist du Rotkäppchen oder der Jäger? Noch nie mit Holz gearbeitet? Oder mit Stein? Geh es langsam an, du musst nicht gleich schnitzen oder bildhauern – befühlen, anschauen, anmalen ist auch ganz wunderbar! Du bist an einem Platz das erste Mal? Entdecke ihn. Egal was du das erste Mal tust, tu es bewusst, mit allen Sinnen, wie ein Kind in einem neuen Spiel.

Dein Leben mit Schamanismus im Alltag

Lass dich mitnehmen, dein Leben immer wieder neu, leicht, spielerisch und bewusst zu erfahren. Wenn du über selbst gestaltete positive Erfahrungen, Freude in dein Leben bringst, lernst du neue Seiten von dir kennen. Die genießerische, sinnliche, liebende, leichte, freudige, alberne, heile Person, die du auch bist. Tief in dir. Ganz schamanisch und unschamanisch. Einfach. Sein. Im All-Tag.

Mein Angebot beinhaltet Individualbegleitung & Gruppenseminare für schamanisches Heilen, Coaching und Ausbildung

WegGeführt ist mein Weg des Coachings und der Ausbildung. Wie ich zu meinem Konzept der WegGeführt – Ausbildung gelangt bin und was die Hintergründe sind möchte ich mit dir teilen.

Begegnungen

Innerhalb meiner Begegnung(en) hatte ich das Glück, viele spürige und sensitiv wahrnehmende Menschen kennen zu lernen. Gleichzeitig wurde mir aber immer bewusster welche Lücke wir, in der Art in der wir in unserer Gesellschaft aufwachsen und leben, haben.

Ursprüngliche Gabe

In indigenen also ursprünglich lebenden Völkern, war es normal, dass Kinder, die besondere Gaben haben eine besondere Ausbildung bekommen. Sie hatten jemanden an ihrer Seite, der ihnen zeigte wie sie mit ihren Gaben und Talenten umgehen. So fühlte es sich für sie ganz natürlich an und nicht anders…

Uns ist gar nicht bewusst mit welch riesiger Lücke wir leben, deshalb ein kurzes Beispiel. Denk an eine Blume. Der Einfachheit halber gebe ich ihr einen Namen.

Die Blume Lucinda

Lucinda wächst heran. Aus einem Samenkorn wird eine wunderschöne Blume mit saftig grünen Blättern und einer wundervollen farbigen und duftenden Blüte. Wie jede Pflanze trägt sie eine ganz bestimmte Heilkraft in sich. Das ist ihre Bestimmung, ihr Lebenssinn und Lebenszweck.

Blume Lucinda - Schamanischer Weg

Lucinda ist ihr ganzes Leben einfach das was sie ist und schämt sich nicht zu strahlen, zu duften und zu heilen. Ihr ist es sogar egal, dass ihre Blütenblätter nicht ganz so symmetrisch sind und sie einen dicken Knubbel am Stengel hat. Ihrer Heilkraft ist das nämlich auch egal, die ist einfach in Lucinda enthalten, einfach so.

Lucinda hat uns gegenüber einen riesigen Vorteil. Es gab niemanden in ihrem Leben, der ihr nicht erlaubt hätte, zu sein was sie ist. So fühlt sie sich immer normal und freut sich an ihrer Schönheit und Kraft. In ihrem Leben gab es überhaupt keine Chance für Zweifel und Ängste…

Die Lücke

Mich hat ‚diese Lücke‘ sehr beschäftigt, da ich sie von Anbeginn meines Lebens kenne und fühle. Das ist mein Beweggrund etwas auf die Welt zu bringen. Eine Art von Ausbildung, bei der es darum geht sich selbst kennen zu lernen.

Kräfte, Talente – aber auch Ängste

Genau zu wissen welche Kräfte, Gaben und Talente dir als Lebenszweck mit auf den Weg gegeben worden sind. Mit dir aber auch Ängste und Zweifel zu durchschreiten, damit du auch diese Seite kennst, die dich begleitet.

Nicht perfekt aber du selbst

Es geht nicht um Perfektion, es geht darum, dass du DU bist, in allem was dich ausmacht. Du wurdest geboren, um deine persönliche Heilkraft in die Welt zu bringen. Heilkraft kann so vielfältig sein. Es bedeutet nicht, dass jeder als Heiler arbeitet. Hauptsächlich geht es darum zu erkennen welche Vorzüge du hast, die dich selbst und andere glücklich machen, denn auch das ist Heilung…

Techniken vs Liebe

Es ist wie beim Kochen. Du kannst Techniken lernen wie man aus Gemüse Blumen schnitzt, du kannst Rezepte nutzen, damit du weißt welche Zutaten einen Eintopf ergeben. Schmecken muss es deswegen noch lange nicht. Das es schmeckt und duftet und heilt, dazu bedarf es Liebe.

Mit Gefühl

Es braucht ein gewisses Gefühl, dass dir genau sagt wie viel von welchem Gewürz die ideale Mischung ergibt. Und dieses Gefühl ist keine Technik, die man lernen kann. Dieses Gefühl ist, wie die Liebe, in dir, ist deine Gabe, dein Talent, das du entdecken, fördern, ausbauen und leben darfst.

Damit du eines Tages wie Lucinda einfach das bist was du bist.

Ich habe die wundervolle Gabe bekommen, Menschen auf diesem Weg führen und begleiten zu können.
Ich würde mich glücklich schätzen auch dich zu begleiten!

 

Schamanismus. Mit diesem Wort verbinden viele Menschen Indianer, Naturvölker und den Schamanen, also den Heiler und Medizinmann, der bei einem Stamm lebt. Die Assoziation mit Naturvölkern liegt auf der Hand, denn wenn wir über dieses Thema in den Medien erfahren, dann meist in Verbindung mit ursprünglich lebenden Völkern und dem Schamanen als „Mittler zwischen den Welten“.

Schamanismus – Lebensweg und Heilmethode

Meist entsteht dabei ein exotisches Bild, das uns vergessen lässt, dass wir in genau dieser Lebensweise und –sicht unsere Wurzeln haben. Denn erst einmal bedeutet es, dass man Teil von allem ist, mit der Natur lebt und alles gleich wertvoll ist. So kann man den schamanischen Lebensweg und die schamanischen Heilmethoden nicht voneinander trennen, da beides aus der gleichen Entwicklung bzw. Beobachtung entstanden ist.

Wahrnehmen mit allen Sinnen

Stellen Sie sich eine Welt vor, die noch nicht so vom Verstand definiert ist, wie die heutige. Es gibt keine Wettervorhersagen und keine Navigationsgeräte. Man muss also seine Umwelt genau beobachten, um sich zurechtzufinden. Welche Wolkenformationen bedeuten gutes oder schlechtes Wetter? Wer heute zu Fuß das Haus verlässt, betrachtet instinktiv den Himmel, um nach dem Wetter zu schauen, genauso wie wir es schon immer gemacht haben.

Warum fühlt sich ein Platz in der Natur anders an als ein anderer?

Es ist ein Unterschied, ob ich am Wasser, im Wald oder in den Bergen bin, das kann man fühlen bzw. wahrnehmen. Genauso kann man wahrnehmen, dass ein Stein sich anders anfühlt wie eine Pflanze oder ein Baum. Und dass eine Katze etwas anderes vermittelt als ein Hund. Aus diesen wahrnehmenden Beobachtungen, also beobachten mit allen Sinnen, entstand ein Weltbild, das bis heute nicht nur im Schamanismus Gültigkeit hat.

Da sich alles was existiert anders anfühlt, eine andere Wahrnehmung erzeugt, ist alles was existiert belebt. Alles hat eine eigene Energie und Schwingung, die ausstrahlt (sonst könnte man sie nicht wahrnehmen) und auf uns wirkt. So wie wir auch in unserer Ausstrahlung Wirkung auf andere haben…

Aus diesen Beobachtungen heraus entstanden u.a. viele (natur-)heilkundliche Therapien wie z.B. die Pflanzenheilkunde, Aromatherapie, Farbtherapie, Musiktherapie, usw. Moderne Formen der Kommunikation setzen wieder auf Gesprächskreise. Die Kommunikation der Naturvölker fand und findet hauptsächlich in Kreisen statt. Der Kreis symbolisiert Verbundenheit, Zusammengehörigkeit und noch viel wichtiger: es gibt keinen Tisch als trennendes Element und keiner hat den Vorsitz am Kopfende, alle sind gleich wichtig und gleich wertvoll.

Diese Liste von Dingen, die zu unserem Leben gehören und ihren Ursprung in einer schamanischen oder besser ursprünglichen und natürlichen Sicht ihre Wurzeln haben, ließe sich noch unendlich fortführen. Man sagt Schamanismus ist eine ganzheitliche Betrachtungsweise, die Körper, Geist und Seele als Einheit betrachtet. Das stimmt natürlich, doch es wird alles als Einheit betrachtet. Die ganze Erde inklusive Mensch. Gleichwertig, gleich wichtig.

Verbunden mit allem

Wenn wir betrachten wie wir mit unserer gesamten Umwelt, also auch Tiere!, umgehen, beginnen wir zu verstehen wie wir mit uns selbst umgehen. Wir betreiben nicht nur Raubbau mit der Natur und halten Tiere nicht artgerecht, wir betreiben auch Raubbau an uns selbst und welche Haltung wird uns eigentlich gerecht? Nicht umsonst gibt es immer mehr Erkrankungen wie z.B. Burn-Out. Indem wir den Bezug zu unserer Umwelt verlieren, verlieren wir auch den Bezug zu uns selbst…

An dieser Stelle möchte ich auf ein Wort eingehen, das hier öfters Verwendung findet: Wahrnehmung. Dies ist eins der Schlüsselelemente im Schamanismus. Bewusste Wahrnehmung von allem was ist, ist der erste Schritt in Richtung Heilung unserer selbst.

Wie nehme ich meine Umwelt wahr? Wie mich selbst? Wie sieht meine Welt, meine Realität aus?

Wir fühlen was wir denken und wir strahlen aus was wir denken und fühlen. Und da unsere Ausstrahlung eine Wirkung im Außen hat, erzeugen wir so die Realität in der wir leben. So bezieht ein schamanische(r) Heiler(in) oder Schamane/in alles ein in seine/ihre Arbeit.

Es ist wichtig herauszufinden wie wir denken und leben, um zu verstehen wie wir unsere Ängste und Blockaden erschaffen, die Krankheiten in unserem Körper einen Nährboden bereiten. Im Schamanismus und vielen anderen geistigen/natürlichen Heilmethoden geht man davon aus, dass der Körper auf unser Leben reagiert.

Das heißt nicht, dass ein glücklicher Mensch nicht krank wird. Aber wenn er krank wird, wird dieser Mensch anders damit umgehen können als ein unglücklicher Mensch. Ein glücklicher Mensch weiß was ihm gut tut, was ihm Kraft gibt, er findet Mittel und Wege seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Und genau dahin führt uns der schamanisch-natürliche Weg.

Weg der Selbst-Heilung

Durch Selbstbetrachtung und Selbstkenntnis in die Heilung unseres Selbst durch Aktivierung und Stärkung unserer Selbstheilungskräfte. Selbst? Ja, denn es geht um Eigenverantwortung, Selbstwert und Selbstliebe. Das alles kann nur ich selbst mir geben und der schamanische Weg führt uns dorthin. Und da alles was existiert Energie hat, wird alles in diesen heilsamen Weg mit einbezogen.

Ein schamanische(r) Heiler(in) oder Schamane nutzt in seiner/ihrer Arbeit auch Energien von Pflanzen, Steinen, Tieren, usw. Wir nutzen die unterschiedlichen Wirkungen dieser individuellen kraftvollen Energien. Auch wenn man Energie nicht sehen kann. Unsere Launen sind auch nichts Greifbares und dennoch haben wir auf andere eine heilsame Wirkung, wenn wir gut drauf sind und eine abschreckende Wirkung, wenn wir aggressiv sind…

Energien nutzen

Zur Unterstützung in schwierigen Lebens-Situationen kann man z. B. mit Krafttieren arbeiten. Auch hier hat man über Beobachtung heraus gefunden welche Tiere welche Qualitäten und Kräfte zu eigen haben, die man sich in Form von Energie zuführen kann. Diese Energie befindet sich dann sowohl in unserem körperlichen, seelischen wie auch geistigen System.

Sie gibt uns auf allen Ebenen Kraft und verhilft uns dazu Situationen aus anderen Blickwinkeln zu betrachten und so Lösungen zu entdecken, auf die wir sonst gar nicht gekommen wären. Auch Steine werden gerne in die schamanische Arbeit mit eingebunden. Wenn wir die Schwingung ihrer kristallinen Strukturen, die vollkommen und heil sind, in unser System einbringen, erinnern wir uns daran wie es ist ganz und heil zu sein. Und in dieser Zellerinnerung des Heil-Seins liegt der Heilungsprozess.

Die Aufgabe des Schamanen

Eine der Aufgaben des Schamanen ist es uns zu unterstützen, dass wir uns in unserer Wahrheit erkennen können, dass wir uns öffnen können für die Bereitschaft uns zu wandeln, dass wir unsere sensitivere Wahrnehmung der Welt wieder entdecken und das Bewusstsein, dass da mehr ist als unser Verstand weiß.

Er/Sie zeigt uns Möglichkeiten wie wir mit uns umgehen können, um unser Leben bewusster weiter gehen zu können, so dass wir selbst die Macht haben Dinge zu ändern, anzunehmen oder loszulassen – je nachdem was das Leben von uns verlangt.

Schamanismus ist natürlich

Also ist Schamanismus gar nicht so exotisch wie man denken könnte. Es ist etwas ganz natürliches, ursprüngliches und verwurzeltes. Auch verwurzelt in Europa und Deutschland. Unsere Kräuterheilkundigen, Heiler, Abbeter und die Druiden könnte man als schamanisch bezeichnen. Auch sie bewahren altes Wissen, nutzen es und geben es weiter – wie ein Schamane.

Im Ursprung verwurzelt

Sie alle leben eine ganzheitliche und natürliche Sicht auf das Leben, unabhängig von Religionszugehörigkeit. Denn Schamanismus ist vieles, aber keine Religion. Es ist ein respektvoller, bewusster und achtsamer Lebens-Weg, der alles was existiert ehrt. Kehren wir also wieder zurück zu unseren Wurzeln. Dorthin, wo wir uns selbst verstehen und leben wie es uns entspricht.

Diesen Artikel habe ich auch in der Zeitschrift „Salve“ veröffentlicht.